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Ossitour Day 1

25. Juli 2021

Der Tag beginnt sonnig und sommerlich. Viel später als geplant fahre ich endlich los. Ca. 600 km to go.
Mein neuer Begleiter auf diesem Trip: Ein T-Roc Cabrio, erst vor wenigen Tagen aus Wolfsburg abgeholt. Sein Name: DJ Cactus.

Dresden, ganz spontan habe ich für heute eine Übernachtung im Innside Sol Melia gebucht (afe your reward points). Der Preis war mit 101 Euro incl. Frühstück unschlagbar :) Martin hat mich 1 Stunde noch begleitet, und an der Soester Börde wieder verabschiedet. Eigentlich sollte das ein Ausflug werden, aber ich bin wohl mit dem Packen nicht so ganz hinterher gekommen und so ist nichtmal Zeit für einen Kaffee. Auf dem Parkplatz lobt ein Holländer die tolle Farbe des Autos :). Der neue DJ hat alles gegeben, die Autobahnen im Osten sind ja fast alle ohne Geschwindigkeitsbeschränkung. Leider wird der DJ ein nicht ganz so treuer Begleiter im weiteren Verlauf dieses Kurztrips, aber dazu später mehr.

Um 18.30 Uhr erreiche ich Dresden, es regnet 🌧 Mein Zimmer 638 im Innside Sol Melia geht über zwei Etagen, ein Town House mit Blick auf die Zitruspresse, der Kuppel der Galerie der bildenden Künste. Oben schwebt die goldene Figur der Fama, des Gerüchts – keine Siegesgöttin! . Es ist aber heiß und stickig, die Klimaanlage war nicht an. Ich esse noch meinen restlichen Salat von der Fahrt und dann stürze ich mich noch ins Nachtleben. Es ist 19.45h und hat gerade aufgehört zu regnen. Immerhin :)

Mein Hotel liegt gleich um die Ecke von der Frauenkirche, ich laufe über den Fürstenzug, das Residenzschlösschen mit der Heiligen Dreifaltigkeitskirche zum Zwinger bzw. zur Semperoper. Leider ist der ganze Bereich vom Zwinger bis an/über die Augustusbrücke eine riesige Baustelle. Es ist so gut wie ausgestorben. Wenig Menschen, ist mir sehr recht, aber auch irgendwie komisch. Ich bestelle am Zwinger eine Weißweinschorle und bekomme Gastfreundschaft gleich massiv zu spüren, als ich die 7 Euro mit Karte bezahlen will … das haben sie in Dresden angeblich nicht so gerne. Macht mir aber nichts, denn ich habe es nicht in bar und so muss sie die Kartenzahlung akzeptieren, was ihr schwer fällt. Ein Geigenspieler spielt argentinische Tangomelodien, ein Pärchen tanzt auf dem leeren Semperoperplatz dazu. Leider nur Grundkurs – aber trotzdem sehr cool.

Auf dem Rückweg (es bleibt tatsächlich fast trocken) findet auch mit Verspätung der Flamencoauftritt vor der Frauenkirche statt, die rote Bestuhlung sieht toll aus zum dramatischen Himmel über der Frauenkirche. Zum Abschluss gibt es noch einen Burger für mich – dolce vita eben. Nachdem ich noch ein bisschen die Straßenbahn im Dunkeln fotografiert habe finde ich den Rückweg zum Hotel nicht mehr. Zwei Typen quatschen mich, ob ich sie fotografieren will. Ich will aber nicht. So ganz allein im Dunkeln finde ich dann doch noch gegen 23h mein Hotel. Good Night Dresden.

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