Griechenland,  Reisen

Kos, 3.6.2019 Day 6

Day 6 – 3.6.2019

Das Frühstück im Michelangelo kommt nicht im entferntesten an das vom Robinson Club heran. 

Wir versuchen einen Tisch draußen zu bekommen, aber mit dem Abräumen haben sie es hier nicht so. Ich bitte eine Angestellte darum, einen Tisch herzurichten. Dabei wischt sie mit einem Lappen den Tisch und die Vogelshice vom Tischset und legt es mir danach wieder hin … OMG. Das fliegt erstmal runter.

Lange Schlagen z.B. bei den Smoothies, die werden für jeden Gast frisch gemacht. Klingt toll, aber wer stellt sich denn für einen Smoothie 5 h an. OK. Viele. Wir klingen wie die typischen Hotelkritiker, aber das Hotel war ja auch nicht ganz günstig … Die Wassermelone schmeckt hier aber besser als im Robinson Club. Immerhin. Der frische O-Saft ist sicher frisch (hoffe ich), aber niemals frisch gepresst. Na gut, ich denke das Frühstücksthema ist vermutlich bald gegessen.

Wir testen heute zum ersten Mal den Pool. Zu mindestens ich, Martin war ja gestern schon drin. Es ist total schön war noch nicht viele Leute am Pool sind, aber auch hier werden liegen mit Handtüchern belegt. Somit ist eigentlich kaum noch was frei, macht aber nichts, wir wollen sowieso nur trocknen.

Gegen Mittag, das Wetter zieht sich ein bisschen zu, fahren wir ein bisschen durch Kos in Richtung Lampi und danach die Küste entlang. Es ist ein bisschen frisch und bewölkt. Der Strand hier ist nichts Besonderes, aber die Fahrt entlang des Meeres wunderschön. Wir gelangen in die kleine Stadt Tigaki, hier tobt das Leben am Strand und in den Gassen. 

Ich nehme eine ganz kleine Abzweigung, die mir Martin natürlich  wieder ausreden wollte und dadurch finden wir durch puren Zufall den Flamingo Beach, den ich im Vorfeld auch schon einmal recherchiert habe. Die haben hier sogar eine Toilette am Strand, und du musst dich mal ganz dringend aufsuchen. Erst wollten sie mich gar nicht lassen, weil es nur für Gäste ist, aber irgendwie waren sie dann doch so nett. Wir haben ein bisschen geplaudert und für morgen eine feste Liege reserviert. Sieben Euro mit Sichtschutz und Windschutz.

Von hier aus fahren wir einmal kurz zum Salzsee, aber die Mücken fallen über unser Auto her und wir machen das wir wegkommen. Es wird Zeit für unser eigentliches Ziel, wir wollen zur Tam Tam Bar. Keiner verlässt die Insel ohne einmal hier gewesen zu sein, wir haben es beim letzten Mal nicht geschafft, der Parkplatz war zu voll. Das ist heute anders. Es ist voll, aber wir finden noch einen Platz in der Sonne, für Martin sogar ein bisschen Schatten. Die Anlage ist wunderschön und es gibt sogar Einen Shop auf dem Gelände, dort werden selbstgemachte Stücke verkauft und auch ein bisschen Kleidung. Ein schöner Ort, günstig und lecker.

Wir fahren zurück zum Hotel, aber nicht durch Kos Zentrum sondern durch die Außenbezirke. Eben da wo die normalen Menschen wohnen. Ich schaue mir das gerne an, Martin meinte wir sollten schnell wegfahren. Ich muss doch mal lachen – wir sind in Kos, nicht in der Bronx. Hier gibt es überhaupt gar keinen Grund, Angst zu haben.

Machen uns frisch und fahren nach Kos. Mit dem Taxi – eine Fahrt zum Fixpreis von 14 Euro. Auf das warten wir aber wohl 10 griechische Minuten – in unserer Zeit wohl eher 30. Wir sind eingentlich schon wieder viel zu spät da. Wir besichtigen dann sofort die Platane des Hippokrates und das Minarett/die Moschee, durch das Erdbeben der Stärke 6.7 am 21.7.2017 ist so viel zerstört worden. Schlimm. 2 Menschen starben damals sogar. 

Hier ist auch ein Pandorastore und ich erwerbe spontan neue Creolen. Am Hafen sind die Beschädigungen durch Erdbeben und Flutwelle noch ausgeprägter zu sehen. Schon sehr krass.

Die Sonne ist dann mal weg.

Essen werden wir in der blauen Gasse. Ich essen Tzatziki und frittierte Sardinen, aber ich muss mir endlich merken dass ich das nicht vertrage … außerdem schmeckt es nicht überwältigend. Das Bier schon. 

Es ist schon ganz dunkel. Finster :). Wir bummeln noch durch die Verkaufsgassen der Altstadt und nehmen dann ein Taxi zurück. Kostet übrigens 14 Euro und ist ein Fixpreis.

Martin macht noch ein paar Bilder unserer Anlage und ich noch eine Collage von Kos Stadt. Das war’s für heute.

Gefahrene km: 65,2
Gelaufene km:
Schritte:

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