Griechenland,  Reisen

Kos, 2.6.2019 Day 5

Auch der heutige Morgen startet wieder sehr schön. Zumindest was das Wetter betrifft. 

Jedoch wirft mich eine WhatsApp meiner Freundin völlig aus der Bahn. Jemand den wir gut kennen, ein ganz netter Mensch, ist mit nicht einmal 50 Jahren ganz plötzlich nicht mehr unter uns. Das werde ich den Tag über nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Wie schrecklich.

Das Frühstück sieht aus wie immer und da ich gestern völlig auf das ganze Abendessen verzichtet habe habe ich auch dennoch Hunger. Unsere Sachen sind schon so gut wie fertig. Wir lassen die Koffer abholen, ich warte und Martin kommt mit dem Auto. Dann wird wieder Koffertetris gespielt und schon verlassen wir den Robinson Club auf direktem Weg an das ganz andere Ende der Insel. Zum Michelangelo Resort and Spa nach Agios Fokas. Ca. 45 min von Kefalos entfernt. 

In einem Kreisverkehr weist mich Martin plötzlich an durchzufahren und die von rechts kommenden einfach zu ignorieren. Was ist denn mit dem los????? Ne, so geht das nicht. 

Im neuen Hotel angekommen müssen wir noch 3 Stunden überbrücken. Wir ziehen uns um und legen uns in der 4. Reihe an den wunderschönen Infinitypool. Für 3 Stunden geht das mal, aber so möchte ich keinen Urlaub machen. Gut dass wir ein Auto haben.

Unser Zimmer enttäuscht uns nicht, es ist zwar viel kleiner als im Robinson Club aber in erster Reihe mit Meerblick. Wunderschön. Kann man eine Woche aushalten. Und der Infinitypool – der Wahnsinn!! Sicher gute 100 m lang, wenn nicht mehr. Da haben die Bilder nicht gelogen.

Wir buchen dann noch einen Jeep, um wenigstens einen Tag mal so richtig Offroad fahren zu können. Mit Schrotti trauen wir uns das nicht. Da mir der Manager eine falsche Summe benannt hat, die er für den Tag habe möchte, reklamiere ich das und da ich ihn dadurch auf einen Fehler in seinem System aufmerksam machte bekomme ich diesen Betrag von der Rechnung abgezogen. Das ist nett!

Den Nachmittag verschlafe ich ein bisschen und werde eigentlich gar nicht mehr wach. Der gestrige Abend hat mich so geschafft, weil ich dem Brettbett einfach nicht einschlafen konnte und noch bis nach ein Uhr mit Elke gechattet habe.

Wir schaffen es dann doch noch das Zimmer zu verlassen, ein Frappé soll die müden Geister wecken und wir wollen uns das Hotel ansehen. Viel zu schauen gibt es aber nicht und die Loungeecken an der Bar sind wirklich sowas von unbequem, echt schade. 

Um die Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken fahren wir noch bis zum Embrostherme, wo auch die Straße zu Ende ist. Und dann zurück Richtung Kos. Irgendwo auf dem Weg darf der Hudson dann nochmal fliegen. 

Wir statten uns noch mit Wasser und Mythosbier aus und fahren zurück ins Hotel. 

Das Abendessen ihn Buffetform gefällt uns beiden nicht. Mir ist auch noch die ganze Zeit nicht wirklich gut, weil ich den ganzen Tag nichts gegessen habe bis auf eine halbe Tüte Katjeskinder. Und dann nehme ich auch noch Möhren mit einer hellen Sauce. Aber was ist das???? Jedenfalls keine Hollandaise oder ähnliches, sondern irgendwas mit Schaf oder Ziege… omg – schrecklich. Eine ordentliche Buffetbeschriftung wäre hier eindeutig angebracht gewesen.

Trotz HP werden wir die anderen Tage wieder auswärts essen. Dort, wo es ruhig ist, mit einem tollen Ausblick und leckerem Essen. Ich träume schon wieder von Cavo Greco.

Wir genießen noch unser Bier auf dem Balkon, hier ist es dann doch sehr schnell stockdunkel, einen Sonnenuntergang gab es wohl heute wieder nicht. 

Und morgen dann mit neuem Tatendrang wieder back on the track.

Good night Kos.

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